Freitag, 13. November 2009

Mein dritter Praxistag im 3. Semester

An diesem Tag durften Gudrun und ich die Ziffer und Menge Null einführen. Gudrun hatte dafür ihre Handpuppen mitgenommen. Gudrun spielte ein Schaf und ich ein Schwein. Wir führten einen Dialog. Es ging darum, dass die Kinder das Wort Null ganz oft hören. So sagte Gudrun z.B.: "Schau Kathi, ich habe hier vier Stifte. Wie viele Stifte hast du?" Ich sagte darauf: "Ich habe null Stifte".
Als wir dann die Kinder fragten, ob sie wüssten um welche Zahl es geht, zeigten sehr viele von ihnen auf und gaben uns auch die richtige Antwort.
Gudrun und ich hatten einen Stationspass vorbereitet, den die Kinder erledigen sollten. Vorher jedoch hatten wir den Schülern/Schülerinnen gezeigt, wie man die Null richtig schreibt, das zeigten wir anhand des Ampelsystems: "Grün heist gehen, rot heißt stehen". Die Schüler/innen mussten einige Stationen am Gang und auch in der Klasse machen. Dabei fiel uns auf, dass die Kinder relativ laut waren, was wir nicht von ihnen gewohnt waren, da sie die meiste Zeit leise sind. Bei der Nachbesprechung erhielten wir dann den Rat, den Stationsbetrieb einfach abzubrechen und mit den Kindern über ein angemessenes Arbeitsverhalten bei solchen Arbeiten zu reden. Dies, finde ich, ist eine gute Idee, da man die Möglichkeit hat, die Kinder wieder unter Kontrolle zu bringen, soweit das nötig ist.
Weiters ist es für uns/mich noch wichtig, dass ich, wenn ich will, dass die Kinder leise sind bzw. leise sprechen, auch ich leise sprechen muss und nicht einfach in ein lauteres Gespräch verfallen darf, da dadurch auch der Lautstärkepegel der Kinder steigt.
Was uns auch noch auffiel, war, dass die Kinder, obwohl sie genau wussten, wie sei die Null schreiben müssen, bei den Stationen "Flowpaints" und "Sand" die Null verkehrt schrieben. Das heißt, sie haben anstatt von oben nach links zu beginnen, von unten nach rechts begonnen. Gerade hier wäre es sinnvoll, soweit das im Bereich des Möglichen liegt, eine Kontrollperson zu positionieren.
Eine Sache hat mich selber sehr gewurmt. Das Spongebob-Burger-Spiel wurde von mir einfach auf den Boden gelegt und das, obwohl es für mich in der Europaschule immer ein "Muss" war, Arbeitsmaterialien auf einen Teppich zu legen. Dieser Fehler wird mir beim nächsten Mal aber nicht mehr passieren.
Der ganze Stationsbetrieb geriet etwas außer Kontrolle, da wir den Kindern für jede erledigte Station einen Stempel gaben, das wurde uns mit der Zeit zu viel und es herrschte Chaos. Dem könnte man damit entgegenwirken, dass sie die Kinder bei manchen Stationen selbst einen Stempel geben können. Für uns wäre auch noch besser gewesen, ein paar Stationen zu streichen, wie z.B. die Station mit dem Sand.
Die Stationen, wo man nachspuren musste und die Arbeitsblätter hätte man auf eine Station zusammenlegen können.
Worauf wir auch noch achten müssen, ist, auch eine Beschäftigung für unseren Vorschüler zu haben. Diesen haben wier nämlich in dieser Stunde leider nicht berücksichtigt.

Mein zweiter Praxistag im 3. Semester

An diesem Tag hielten Gudrun und ich unsere erste gemeinsame Stunde. Wir hattten das Thema "Obst und Gemüse" vorzubereiten, was uns relativ leicht fiel.
Wir fingen damit an, dass wir uns erstmals bei unseren Schülern vorstellten, da sie noch nichts Genaueres von uns wussten.
Der Einstieg zum Thema war die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt in einer etwas abgeänderten Form.
Danach hatten wir in einer Schüssel verschiedene Obst und Gemüsesorten, die die Kinder erkennen, benennen und richtig in den Obstkorb oder die Gemüsekiste legen sollten.
Zur Ergebnissicherung hatten wir ein Arbeitsblatt von unseren Ausbildungslehrerinnen zur Verfügung gestellt bekommen, das wir jedoch etwas geändert hatten.
Im Großen und Ganzen war ich mit meiner Leistung zufrieden, allerdings finde ich die Kritik, dass ich mich um einiges weniger in den Unterricht eingebracht habe als Gudrun, sehr gerechtfertigt. Beim Schreiben des Stundenbildes hatte ich allerdings das Problem, das ich nicht wusste, wie ich die Aufgaben gerecht verteilen sollte. Ein weiteres Problem meinerseits war auch noch die Beistrichsetztung im Stundenbild, wobei ich zugeben muss, dass ich darauf beim Schreiben keine Rücksicht genommen habe. Dies werde ich aber schleunigst ändern und mich beim nächstn Mal mehr darauf konzentrieren.
Beim Erklären des Arbeitsblattes fiel mir nicht auf, das ich den Obstkorb und die Gemüsekiste zu wenig hervorhob, dadurch hatten auch viele Kinder Probleme damit, das Arbeitsblatt ohne Hilfe zu erledigen.
Auf einer Skala von 1-10 würde ich meine Leistungen mit einer 6 beurteilen, da ich denke, dass gerade die erste Stunde für mich noch zu der Eingewöhnungsphase gehörte. Nach ungefähr 3 Monaten Pause ist die erste Stunde nach den Ferien wieder sehr ungewohnt und man muss sich auch einmal an die Klasse gewöhnen, wobei ich aber sagen muss, dass die Kinder in dieser Klasse besonders brav sind und das obwohl sie die Schule noch nicht lange besuchen. Es gefiel mir auch sehr, dass alle Kinder so fleißig mitarbeiteten.
Es war toll zu beobachten, dass es den Kindern gefiel, was Gudrun und ich uns für sie überlegt hatten.
Weiters war es angenehm, dass die Schüler/innen ganz positiv auf uns reagierten und uns bei unserer Arbeit so toll unterstützten. Für mich war es auf jeden Fall hilfreich, dass uns die Kinder mit offenen Armen empfingen, da ich deswegen nicht mehr so nervös war.

Mein erster Praxistag im 3. Semester

Gleich nachem Gudrun und ich die Klasse betraten, hatte ich das Gefähl, dass es mit in dieser gut gefallen wird. Bereits beim ersten Händeschlag wurde uns von unseren Ausbildungslehrerinnen das "Du-Wort" angeboten.
Dies war natürlich auch ein Grund dafür, dass wir uns gleich wohler fühlten.
An diesem ersten Praxistag mussten wir den Unterricht von unseren Ausbildungslehrerinnen beobachten.
Dabei hatten wir eine Mind-Map zu führen, die das Thema "Wie funktioniert ein Unterricht in der ... reibungslos?". Hier fiel mir auf, dass die Kinder bereits in der 4. Schulwoche sehr brav waren. Dies zeugt natürlich von einer sehr guten erzieherischen Kompetenz. Gerade in dieser Klasse ist Teamwork eine äußerst wichtige Komponente und obwohl die beiden Lehrerinnen zum ersten Mal eine Klasse gemeinsam leiten, funktioniert dies perfekt. Das muss auch so sein, da sich in dieser Klasse ein schwerstbehindertes Kind, zwei Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf und ein Vorschüler befinden.
Am Beginn der ersten Stunde sangen die Schüler gemeinsam ein Lied, doch bevor dies geschehen konnte, mussten alle Schüler ganz leise sein und zu ihrer Klassenlehrerin sehen.
Danach mussten die Kinder einen Sesselkreis bilden. Da die Klasse relativ klein ist und bereits die Schultaschen am Gang stehen, müssen beim Bilden eines Sesselkreises zueerst immer die Kinder der ersten Reihe in den Sesselkreis kommen, weil sie auch noch ihre Tische an die Tische der zweiten Reihe schieben müssen. Das hat zur Folge, dass diese Schüler zuletzt auf ihren Platz zurückgehen können.
In dieser Stunde knnten wir die Einführung der Ziffer und Menge 4 beobachten. Das geschah anhander einer Geschichte: "Die Bremer Stadtmusikanten". Danach wurde zu einer Moosgummiziffer die passende Anzahl an Steinen dazugelegt. Die Kinder mussten auch noch vier 4en an der Tafel nachspuren und bekamen noch ein Arbeitsblatt dazu.
In der zweiten Einheit konnten wir eine Freiarbeit mit beobachten. Diese war etwas anders als in der Europaschule, da sich hier alle Kinder in der Klasse aufhielten. Es standen auch viel weniger Materialien zum Arbeiten zur Verfügung.
Das Ende jeder Freiarbeit wird mit der Musik eines klassischen Werkes, wie z.B.: Mozart, Bach, Vivaldi etc. gekennzeichnet. Wenn die Musik ertönt, müssen die Kinder mit dem Arbeiten aufhören und aufräumen. Ist die Musik zu Ende, müssen die Kinder alles fertig weggeräumt haben.
Wenn nötig, werden in dieser Klasse differenzierende Maßnahmenfür die Kinder mit einem SPF getroffen. Das passiert allerdings nur dann, wenn sie Probleme mit etwas haben. DAs einzige, ds bei diesen Kindern auffällig war, war dass sie sich nicht so lange konzentrieren konnten wie ihre Mitschüler.

Freitag, 12. Dezember 2008

Der sechste Tag in der "roten Klasse"



Dieser Tag war der bis jetzt letzte Tag den ich in der "roten Klasse" verbringen durfte. Da unsere Praxisberaterin zu Besuch kam, musste jeder von uns vier Studenten eine Station in der Weihnachtsbastelwerkstatt vorbereiten und betreunen.


Neben Billets, Christbaumanhänger und Lebkuchen mussten die Kinder bei meiner Station Schokolade-Nuss-Kugeln formen und in Streusel bzw. Kokos wälzen. Den Schülern hat das ganze sehr gut gefallen und dieses Mal ist mir alles auch viel besser gelungen.

Der fünfte Tag in der "roten Klasse"



Heute war ich sehr aufgeregt. Ich musste nämlich ein Lernmaterial mit einer Kleingruppe von Schülern neu einführen. Es ist mir ziemlich schwer gefallen, noch dazu war es für mich noch ein bisschen schwieriger, weil die Kinder das Material schon gekannt haben und so war es ihnen völlig klar, was zu tun ist. Allerdings habe ich mich von meinem kleinen Misserfolg nicht unterbringen lassen, sondern habe mir vorgenommen mich beim nächsten Mal besser vorzubereiten.

Der vierte Tag in der "roten Klasse"



An diesem Tag musste ich eine konkrete Schülerbeobachtung für zwanzig Minuten durchführen. Die Kinder hatten währenddessen Freiarbeit und arbeiteten mit vielen verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel mit dem Tintenfisch Oskar, den Rechenhäusern, den Rechentürmen, den Jahreskreis und vielem mehr...


Der dritte Tag in der "roten Klasse"



Heute konnten wir beobachten, wie die Klassenlehrerin ein neues Thema im Sachunterricht eingeführt hat. Die Schüler haben über die "Tiere im Wald" gelernt.


Zu Beginn wurde ihnen eine Geschichte aus dem Bilderbuch "Wer hat Zeit für den kleinen Bären" vorgelesen.


Danach mussten die Kinder die Tiere, über die sie gelernt haben in ihre Ich-Mappe zeichnen.