Freitag, 13. November 2009

Mein erster Praxistag im 3. Semester

Gleich nachem Gudrun und ich die Klasse betraten, hatte ich das Gefähl, dass es mit in dieser gut gefallen wird. Bereits beim ersten Händeschlag wurde uns von unseren Ausbildungslehrerinnen das "Du-Wort" angeboten.
Dies war natürlich auch ein Grund dafür, dass wir uns gleich wohler fühlten.
An diesem ersten Praxistag mussten wir den Unterricht von unseren Ausbildungslehrerinnen beobachten.
Dabei hatten wir eine Mind-Map zu führen, die das Thema "Wie funktioniert ein Unterricht in der ... reibungslos?". Hier fiel mir auf, dass die Kinder bereits in der 4. Schulwoche sehr brav waren. Dies zeugt natürlich von einer sehr guten erzieherischen Kompetenz. Gerade in dieser Klasse ist Teamwork eine äußerst wichtige Komponente und obwohl die beiden Lehrerinnen zum ersten Mal eine Klasse gemeinsam leiten, funktioniert dies perfekt. Das muss auch so sein, da sich in dieser Klasse ein schwerstbehindertes Kind, zwei Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf und ein Vorschüler befinden.
Am Beginn der ersten Stunde sangen die Schüler gemeinsam ein Lied, doch bevor dies geschehen konnte, mussten alle Schüler ganz leise sein und zu ihrer Klassenlehrerin sehen.
Danach mussten die Kinder einen Sesselkreis bilden. Da die Klasse relativ klein ist und bereits die Schultaschen am Gang stehen, müssen beim Bilden eines Sesselkreises zueerst immer die Kinder der ersten Reihe in den Sesselkreis kommen, weil sie auch noch ihre Tische an die Tische der zweiten Reihe schieben müssen. Das hat zur Folge, dass diese Schüler zuletzt auf ihren Platz zurückgehen können.
In dieser Stunde knnten wir die Einführung der Ziffer und Menge 4 beobachten. Das geschah anhander einer Geschichte: "Die Bremer Stadtmusikanten". Danach wurde zu einer Moosgummiziffer die passende Anzahl an Steinen dazugelegt. Die Kinder mussten auch noch vier 4en an der Tafel nachspuren und bekamen noch ein Arbeitsblatt dazu.
In der zweiten Einheit konnten wir eine Freiarbeit mit beobachten. Diese war etwas anders als in der Europaschule, da sich hier alle Kinder in der Klasse aufhielten. Es standen auch viel weniger Materialien zum Arbeiten zur Verfügung.
Das Ende jeder Freiarbeit wird mit der Musik eines klassischen Werkes, wie z.B.: Mozart, Bach, Vivaldi etc. gekennzeichnet. Wenn die Musik ertönt, müssen die Kinder mit dem Arbeiten aufhören und aufräumen. Ist die Musik zu Ende, müssen die Kinder alles fertig weggeräumt haben.
Wenn nötig, werden in dieser Klasse differenzierende Maßnahmenfür die Kinder mit einem SPF getroffen. Das passiert allerdings nur dann, wenn sie Probleme mit etwas haben. DAs einzige, ds bei diesen Kindern auffällig war, war dass sie sich nicht so lange konzentrieren konnten wie ihre Mitschüler.